St. Peter Port
Die Hauptstadt von Guernsey war schon zu Zeiten der Römer ein belebter Umschlagplatz. Der tiefe, sichere Hafen und die relativ große Entfernung von Frankreich machten St. Peter Port zur wichtigsten Hafenstadt der Kanalinseln, die vielerlei Menschen anzog: Schiffbauer, Freibeuter sowie Überseespekulanten. Der georgianische und der Regency-Baustil wurden durch den Zustrom französischer Emigranten, zu denen auch Victor Hugo gehörte, weiter bereichert. Sie brachten unter anderem das Pissoir mit sich. Heute bietet die Stadt eine faszinierende Stilmischung, umgeben von einem Gewirr an Terrassen und stufenförmig angelegten Gärten, die von ausgetretenen Treppen und versteckten Pfaden durchzogen werden.
Einkaufen in St. Peter Port ist eine Erfahrung, die man nicht missen sollte. Elektronik- und Fotoausrüstung, Schmuck und Parfums sind wegen der niedrigen Zollsätze günstig; hinzu kommen Weine, Spirituosen und Tabakwaren und natürlich der berühmte Guernsey-Pullover. In den kleinen Boutiquen werden exklusive Bekleidung, Schuhe und Lederwaren angeboten, während man im so genannten Old Quarter nach Antiquitäten Ausschau halten sollte. Jedoch sollte man sich auch hinreichend Zeit nehmen, sich einfach etwas umzuschauen, denn immerhin ist St. Peter Port die schönste Stadt der Kanalinseln.